Inhaltssäule: Kultur- und Kunstpolitik, Integration neuer Landesteile - Ludwig I. und Maximilian II.

Einleitung

Die heutige Sitzung widmet sich den kultur- und kunstpolitischen Strategien der bayerischen Monarchen Ludwig I. und Maximilian II. in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, einer Phase intensiver staatlicher Selbstvergewisserung und territorialer Neuordnung. Beide Herrscher nutzten Kunst und Kultur als zentrale Instrumente zur Integration neu gewonnener Landesteile sowie zur Formierung einer überregional anschlussfähigen, zugleich aber spezifisch bayerischen Identität.
Während Ludwig I. seine kulturpolitischen Maßnahmen primär auf repräsentative Monumentalbauten und die Etablierung eines idealisierten, historisierenden Kulturkanons ausrichtete, verfolgte Maximilian II. einen stärker bildungs- und wissenschaftspolitisch fundierten Ansatz. Beide Strategien verdeutlichen, wie Kunst- und Kulturpolitik im 19. Jahrhundert zu zentralen Instrumenten staatlicher Integrations- und Identitätsbildung avancierten und langfristig die kulturelle Entwicklung Bayerns prägten.  
  

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Freiwilliger Einstieg in die Thematik mit dem Podcast




Bayerns König Ludwig I. - Vorwärts, vorwärts sollst du schauen!
(Radiowissen Bayern 2, 20.03.2023)

(online abrufbar unter: https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:a458e49cab4ec680/, letzter Zugriff: 23.02.2026) 

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