Kompetenzsäule: Erstellung einer Gliederung
Erstellen einer Gliederung
Allgemeine Hinweise
Im Zentrum steht die klassische Dreiteilung der Gliederung in Einleitung, Hauptteil und Schluss. Für den Hauptteil und den Schluss wird sich am sogenannten „Trichter-Prinzip“ orientert, also dem Einsteg auf allgemeiner Ebene und der schrittweisen Fokussierung der Perspektive auf Kernthemen, ehe die zentralen Ergebnisse wieder mit Blick auf allgemeine Zusammenhänge eingeordnet werden.
Die Hervorhebung zentraler Elemente der argumentativen Struktur und der Hierarchien ist für eine gute Gliederung essenziell. Hierbei muss auch die Bedeutung der Leitfrage, die in der letzten Sitzung behandelt wurde, hervorgehoben werden. Sie wird mitunter in der Aufgabenstellung mitgeliefert, muss aber häufiger selbst entwickelt oder präzisiert werden. Wir möchten Ihnen auch ein paar formale und praktische Hinweise zur Gliederung mit auf den Weg geben:
Zu Beginn der Staatsexamensklausur erhalten Sie neben mehreren linierten Bögen auch farbiges Konzeptpapier, auf dem jeweils die Einzelprüfungsnummer, die Kennzahl und das frei gewählte Kennwort einzutragen sind.
Für die Praxis bietet es sich an, die erste Seite des Klausurbogens freizulassen und den Gliederungsentwurf zunächst nur auf Konzeptpapier festzuhalten, um erst am Ende der Klausur die Gliederung auf der ersten Seite einzufügen. So ist sichergestellt, dass die Gliederung kongruent mit der ausgearbeiteten Klausur übereinstimmt. Drei bis maximal vier größere Kapitel sind für den Hauptteil grundsätzlich ausreichend. Dies dient der Übersichtlichkeit der Gliederung und Sie laufen nicht Gefahr, zum Ende der Bearbeitungszeit noch mehrere Kapitel bearbeiten zu müssen.
Achten Sie bei der Umsetzung auf die Einhaltung eines einheitlichen Stils. Die Gliederung sollte numerisch oder alphabetisch, die Titel der einzelnen Abschnitte entweder im Nominal- oder im Verbalstil angelegt werden.
Üben Sie das Erstellen einer Gliederung bitte auch praktisch. Wir haben dazu eine Aufgabe Erstellt mit Frist bis 2.6.23. Ihr Gliederungsentwurf wird Teil des Prozess-E-Portfolios und in überarbeiteter Form auch Teil des Produkt-E-Portfolios (Prüfungsleistung).